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Geschrieben von: DI Karoline Meixner-Katzmann   
Sonntag, 20. März 2011 um 11:51 Uhr

Ein Plantomobil für den GrünPunkt

Hartmut Pradt, GrünPunkt-Mitglied der "ersten Stunde", überreichte uns bei seinem letzten Besuch in Wien ein selbstentworfenes und selbstgebautes "Plantomobil". Das ist eine mobile Gartentherapieeinheit, die in zerlegtem Zustand einfach transportiert werden kann und in zusammengebautem Zustand dennoch stabil und solide ist. Das Plantomobil ist bestens geeignet, um mit bettlägrigen und hoch betagten PatientInnen gartentherapeutisch zu arbeiten, vor allem, wenn diese nicht mehr imstande sind, selbst hinaus in den Garten zu gehen.

 

 

 

 

Hartmut Pradt machte uns ein wunderbares Plantomobil mit voller Frühjahrsausstattung zum Geschenk. Alle Sinne werden angesprochen: es gibt weiche und harte Dinge, wunderbar duftende und geruchlose, warme und kalte Dinge, alle Elemente (außer Feuer – aus Sicherheitsgründen) sind enthalten. In einem Altenheim der Kursana, Deutschlands führendem privaten Anbieter in der Senioren- und Altenpflege, kommt das Plantomobil bereits regelmäßig zum Einsatz – sehr zur Freude der BewohnerInnen.

 

"Das ist praktisch ein kleiner Garten auf Rädern, den wir zu den Bewohnern oder in die Wohnbereiche fahren können", sagt Hartmut Pradt. "Ein richtiges Hybrid-Fahrzeug in seiner Doppelfunktion als Miniaturgarten und Werkstattwagen". Auch wenn die Mobilität der BewohnerInnen eingeschränkt ist, können sie auf diese Weise am Garten teilhaben und sich selbst einmal als Pflegende erleben. Es wird Petersilie eingepflanzt, ausgesät, gegossen, gerochen und ertastet. Die Bewohner sind sehr begeistert, auch das Pflegepersonal hält beim Nahen des Plantomobils inne, um zu sehen, was diesmal „mitfährt“ und zudem ist es ein Besuchermagnet.Die kleinen Beete funktionieren wie ein Wechselflorbeet im Gartenbau: jetzt im Frühling blühen im Plantomobil Primeln, Veilchen, es gibt eine Polsterglockenblume, Frauenfarn, aber auch Gewürze wie Rosmarin und Zitronenmelisse. Aber es gibt auch einen Dauergast: einen Bonsai, der bei den BewohnerInnen die Assoziation mit "richtigen" Bäumen weckt und besonders beliebt ist. Auch bei Kindern kann das Interesse am Thema Garten mittels des Plantomobils aktiv gefördert werden.

 

Aus Sicht des Gartentherapeuten ist das Plantomobil zudem sehr geeignet, in Einrichtungen, die zwar gerne Gartentherapie anbieten möchten, aber (noch) kein geeignetes Grundstück und ungenügende finanzielle Ressourcen für einen eigenen Garten haben, zum Einsatz zu kommen. Als Gradmesser des tatsächlichen Interesses der Einrichtungsleitung an Gartentherapie kann anhand des Plantomobils sehr gut eingeschätzt werden, wie personelle Ressourcen mobilisiert werden könnten, um in Zukunft Gartentherapie in größerem Stil anzubieten.


Der Aufbau des Plantomobils dauert etwa 15 Minuten und die Konstruktion wurde so gewählt, dass die Pflanzentassen herausnehmbar sind. Einzelne Pflanzen können den Menschen, die vorsichtig an die Gartentherapie herangeführt werden müssen, da sie mit Garten außer Arbeit, Mühsal und Plagen nichts verbinden, direkt in die Hand gegeben werden und sie erfahren Duft und Freude in kleinen Dosen. Wenn PatientInnen dann für ein Mehr an Garten bereit sind, ist es möglich, das Plantomobil so übers Bett zu schieben, dass auch aktiv gegärtnert werden kann.
Das Plantomobil kann von GrünPunktmitgliedern kostenlos entliehen werden!! Nähere Informationen unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.